Schauriger Spaß bei unserer Halloween-Party!

Am 31. Oktober wurde unsere Schule in ein echtes Spukschloss verwandelt. Jede Klasse hat ihr Klassenzimmer mit viel Kreativität, Spinnweben und unheimlichen Details dekoriert und dabei wirklich keine Mühe gescheut. Von leuchtenden Kürbisgesichtern über schwebende Gespenster bis hin zu detailliert ausgearbeiteten „Tatorten“ war alles dabei. Unsere unparteiische Jury bewertete die Klassenräume, Kostüme, Dekorationen und natürlich auch die kunstvoll geschnitzten Kürbisse. Am Ende konnte sich die Klasse 6a durchsetzen – sie überzeugte mit einem besonders gruseligen Raum, vielen selbstgemachten Dekorationen und einer fantastischen Teamleistung. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und ein großes Dankeschön an alle Klassen, die unsere Halloween-Party zu einem echten Gruselerlebnis gemacht haben. C.Wittholz

Die Gewinner des Luftballonwettbewerbs vom Wiesenfest

Im Juli fand das große Wiesenfest in Helmbrechts statt, ein Highlight, auf das sich die Schülerinnen und Schüler immer freuen. Den krönenden Abschluss bildete traditionell das große Luftballonsteigen der Grund- und Mittelschule. Hunderte bunte Ballons stiegen in den Himmel und machten sich auf ihre Reise – begleitet von vielen staunenden Blicken. Unsere Gewinner, deren Ballons am weitesten geflogen sind, wurden vom Bürgermeister Stefan Pöhlmann persönlich geehrt. Als Preis erhielten sie tolle Gutscheine für das Aquawell Hallenbad sowie einen Wertgutschein vom Lotto Meister in Helmbrechts. Die glücklichen Sieger sind auf dem Foto zu sehen. Herzlichen Glückwunsch.

Maksis zum 2. Landkreis-Schülersprecher gewählt!

Unser Maksis aus der 9. Klasse von Herrn Burger hat es geschafft. Er wurde am vergangenen Freitag, den 24.10.2025, zum 2. Landkreis-Schülersprecher gewählt. Alle anwesenden Schülersprecher wurden zu Beginn von Theater-Pädagogin Claudia Wagner hinsichtlich ihrer Körpersprache geschult. Danach stellten die anwesenden Schülersprecher in Kleingruppen ihre Ideen für das Schuljahr 2025/26 vor. Abschließend wurde es spannend, denn der Landkreis-Schülersprecher wurde gewählt.

Maksis überzeugte mit seiner Bewerbungsrede und wurde zum 2. Landkreis-Schülersprecher gewählt. Wir freuen uns mit ihm und gratulieren herzlich. Zeitnah wird er auf Bezirksebene an der Wahl zum oberfränkischen Schülersprecher teilnehmen.

Wandertag zum Kirchberg

Wandertag zum Kirchberg Kurz vor den Herbstferien machten sich die 7., 8. und 9. Klasse bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg zum Kirchberg in Helmbrechts. Dort stand der Trimm-Dich-Pfad auf dem Programm. Dieser bot viele abwechslungsreiche Stationen, an denen sich alle Schülerinnen und Schüler sportlich betätigten, lachten und ordentlich ins Schwitzen kamen. Zum Abschluss erklommen wir gemeinsam den Aussichtsturm und genossen den herrlichen Blick über unser schönes Städtchen. Ein rundum gelungener Wandertag mit Bewegung, Teamgeist und bester Laune. C.Wittholz

Nachhaltigkeit erleben in der Ökostation Helmbrechts

Im Rahmen der Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit vom 13. bis 17. Oktober 2025 wanderte die 5. Klasse zur Ökostation Helmbrechts. Dort begrüßte Frau Birgit Schreier vom Team der Ökostation die Schülerinnen und Schüler und vermittelte spannende Einblicke in die Themen Umweltbildung und Nachhaltigkeit. Auf einer nahegelegenen Streuobstwiese wurden Äpfel, Birnen und Zwetschgen gesammelt. Anschließend übernahmen die Kinder in der Ökostation alle Schritte der Apfelsaftproduktion selbst – vom Waschen und Schneiden über das Pressen bis zum gemeinsamen Verkosten des frisch gepressten Safts. Die Aktion bot nicht nur praktisches Lernen, sondern auch ein bewusstes Erleben regionaler und nachhaltiger Lebensmittel. Die Mittelschule Helmbrechts freut sich darauf, auch künftig mit der Ökostation zusammenzuarbeiten und weitere spannende Projekte als Gast vor Ort erleben zu dürfen.

Gefühle statt Gefährdung – Drogenprävention in der 5. Klasse

Am Montag, den 13. Oktober 2025, hatte die 5. Klasse der Mittelschule Helmbrechts besonderen Besuch: Kriminaloberkommissarin Stefanie Vollert von der Kriminalpolizei Hof war zu Gast, um mit den Schülerinnen und Schülern über ein wichtiges Thema zu sprechen – Drogenprävention. Doch statt mit abschreckenden Bildern oder Verboten zu arbeiten, setzte Frau Vollert auf einen ganz anderen Ansatz: Im Mittelpunkt des Vormittags stand das Gespräch über Gefühle. Die Kinder wurden ermutigt, ihre Emotionen zu erkennen, zu benennen und darüber zu sprechen – denn wer seine Gefühle versteht und mit ihnen umgehen kann, gerät weniger leicht in Situationen, in denen Drogen als vermeintlicher Ausweg erscheinen. Besonders eindrucksvoll stellte Frau Vollert das Programm „Faustlos – Empathie, Impulskontrolle, Umgang mit Ärger und Wut“ vor. Mit anschaulichen Beispielen und kleinen Übungen zeigte sie, wie wichtig es ist, Konflikte gewaltfrei zu lösen und mit schwierigen Emotionen konstruktiv umzugehen. Die Inhalte waren altersgerecht aufbereitet und trafen den Nerv der Kinder, die sich aktiv und interessiert beteiligten. Mit viel Einfühlungsvermögen, Geduld und einem offenen Ohr für die Fragen der Kinder gestaltete Frau Vollert den Präventionstag lebendig und vertrauensvoll. Ihre Mühe war deutlich spürbar – sie nahm sich Zeit für jedes Thema und schuf eine Atmosphäre, in der sich die Kinder ernst genommen fühlten. Die Mittelschule Helmbrechts bedankt sich herzlich bei Frau Vollert für ihren engagierten Einsatz und die wertvolle Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern. Der Klassenleiter der 5. Klasse hofft sehr, die Beamtin auch im kommenden Schuljahr wieder begrüßen zu dürfen – dann mit seiner Klasse in der 6. Jahrgangsstufe. Ein Vormittag, der sicher noch lange nachwirkt – und den einen oder anderen wichtigen Impuls für ein gesundes und selbstbewusstes Aufwachsen gesetzt hat.

Joachim Polenz

7. und 9. Klasse besuchten Wanderausstellung „Du Jude“ an der der Mittelschule Poppenreuth 

Um sich mit alltäglichem Antisemitismus auseinanderzusetzen führte Frau Petra Schultz vom Landratsamt Hof die beiden Klassen, getrennt voneinander, in das Thema ein. 

In Gruppenarbeit wurden die insgesamt 19 verschiedenen bebilderten Schautafeln gelesen und anschließend gemeinsam besprochen. Dabei stellte sich heraus, dass der Ursprung des Antisemitismus im christlichen Antijudaismus liegt. Das Christentum sah sich durch das Judentum bedroht, da dieses seinen zentralen Glaubensinhalt infrage stellte: Die Vorstellung von Jesus Christus als Sohn Gottes. Ausgehen von der Legende des Verrats durch Judas, der dafür Geld erhielt, entstand das Bild des „geldgierigen, hinterlistigen“ Juden. 

Umfrage zeigen regelmäßig, dass der Antisemitismus heutzutage in der gesamten deutschen Gesellschaft verbreitet ist. In einigen politischen Bewegungen spielt der Antisemitismus teils sogar eine zentrale Rolle, so etwa unter Neonazis oder islamistischen Bewegungen. Er ist Teil vieler unterschiedlicher Lebensbereiche. So kommt es außer in den sozialen Medien z.B. auch im Fußball oder in der Musik regelmäßig zu antisemitischen Vorfällen. 

Die Ausstellung zeigte folglich, dass Antisemitismus in vielen Formen des Alltags auftritt. Auch wenn es verstörend und verletzend sein kann, hat man sich dazu entschieden, Antisemitismus in Wort und Bild zu zeigen, um diese Alltäglichkeit zu verdeutlichen und Judenfeindschaft erkennbar zu machen. 

Schnitz und Backela aus eigener Ernte – Erntetag auf dem Gemüsefeld der MSH

Die Schüler der 6. Klassen machten sich am Mittwoch, den 1. Oktober, auf den Weg zu ihrem Gemüseacker, um die letzten Früchte zu ernten.

Nachdem Kartoffeln, Sellerie, Karotten, Zwiebeln und einige kleine Kürbisse in den Erntekörben verstaut waren, bereiteten sie unter der Leitung von Judith Peetz gemeinsam Folienkartoffel und Stockbrot am Lagerfeuer zu. Lecker!

Im Religionsunterricht wurde dann über das Erntedankfest gesprochen und in der folgenden Woche kochten die Schüler aus den Ernteerträgen Gemüsesuppe und Kartoffelpuffer (Schnitz und Backela). 

So fand dieses Projekt einen tollen Abschluss – es war wirklich ein Highlight, bei dem die Schüler viele neue Erfahrungen machen durften, vor allem lernten sie den Wert von Lebensmitteln ganz anders schätzen.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bedanken, zuerst bei der Familie Kießling, die uns das Feld überlassen und zur Bepflanzung super vorbereitet hat und bei den fleißigen Helfern vom Stadtbauhof, die uns regelmäßig mit Gießwasser versorgt haben.

Es war das erste Projekt dieser Art an der MSH und natürlich gibt es Verbesserungsbedarf  bei einzelnen Dingen, wie beispielsweise beim Unkrautjäten. Aber die meisten Schüler waren begeistert und so werden wir, wenn möglich, auch im kommenden Jahr wieder unseren Gemüseacker bestellen.

Neue Lehrer an der Mittelschule Helmbrechts

Mit dem Schuljahr 2025/26 gibt es personelle Veränderungen an der Mittelschule. Neu an der Schule sind Stephan Franz (Klassenleiter der 8. Klasse), Florian Findeiß (Klassenleiter der 6a und erweiterte Schulleitung), Susanne Marek (Schulleiterin), Joachim Polenz (Klassenleiter der 5a) und André Hopperdietzel (Klassenleiter der 6b).

Die Plassenburg ist einen Ausflug wert!

Am Dienstag, dem 1. April, fuhren die Klassen 5 und 6 nach Kulmbach, um die Plassenburg zu besuchen.

Nachdem der Bus uns in der Innenstadt abgeliefert hatte, liefen wir den großen, steilen Berg zur Burg hinauf. Wir hatten unterschätzt, wie anstrengend das sein würde. Aber die tolle Aussicht auf der Burg in die Stadt hinein belohnte uns für unsere Mühe.

Nach einer kleinen Verschnaufpause bekamen die 5. Klassen und die 6. Klasse jeweils eine Führung von einem Burgführer.

Im ersten Raum, dem ehemaligen Speisesaal der Burg, standen Vitrinen mit Waffen aus dem Mittelalter und Uniformen aus verschiedenen Zeiten.

Herr Lang, unser Burgführer, erklärte uns, wie der Speisesaal früher ausgesehen hatte und dass er durch die darunter liegende Küche beheizt wurde.

Auch Sprichwörter wie z. B. „den Löffel abgeben“ erklärte er uns.

Danach schauten wir uns weitere Räume an:

Wohnzimmer, Schlafgemach mit einem Himmelbett, schöne Kamine, den sogenannten Austritt (das Klo) und am Ende die Kapelle mit der Orgel.

Ein zweiter Burgführer zeigte uns, wie der Blasebalg der Orgel bedient werden muss und spielte uns etwas auf der Orgel vor. Ein paar Schüler durften den Blasebalg aufpumpen und merkten dabei, wie viel Kraft das erfordert.

Abschließend gingen wir zum Brunnen im „Schönen Hof“ der Burg. Herr Lang demonstrierte uns mit einem Eimer Wasser, wie tief der Brunnen ist. Es dauerte einige Sekunden, bis man das Plätschern des Wassers gehört hat. Der Brunnen ist heute nur noch 83 Meter tief, weil er mit Unrat gefüllt wurde, nachdem man ihn nicht mehr brauchte.

Damit war die offizielle Führung beendet. Wir durften allerdings noch in die verschiedenen Ausstellungen und sahen mit Zinnfiguren nachgestellte Schlachten. Das Highlight am Ende war die Schlumpf-Ausstellung, in der es alles mit Schlümpfen gab.

Unser Besuch auf der Plassenburg war sehr interessant und hat Spaß gemacht.

Wir können so einen Ausflug sehr empfehlen!

Dieser Bericht entstand im Unterricht der Klasse 6a.